- Werbung - da ich euch in diesem Beitrag Produkte empfehle oder verlinke

Wir essen einen Regenbogen!

Heute geht es wieder weiter mit der kleinen Artikel-Reihe zu unserer Regenbogenwoche vom letzten Jahr. Im ersten Artikel hatte ich euch schon gezeigt, wie wir weiße Blumen in den Regenbogenfarben gefärbt haben. Im heutigen Beitrag berichte ich euch davon, wie die Minis einen Regenbogen aus Früchten selbst gemacht haben.

Ideenfindung auf Pinterest

Wie so oft, wenn es darum geht, eine schöne Idee für eine Themenwoche zu finden, begab ich mich in die wundervolle Welt von Pinterest. Hier fand ich viele schöne Ideen dafür ein Regenbogenthema auch in der Küche umzusetzen. Von bunten Smoothies, Muffins backen, Eis bis Frucht-Spieße, wirklich für jeden Regenbogenliebhaber war etwas dabei.Die Ideen bedürfen dabei ganz unterschiedlich intensiver Vorbereitungen und Ausführungszeit.

Die Minis waren zu dem Zeitpunkt erst 2 und 4 Jahre alt, für uns musste es daher eine Idee sein, die sich schnell und unkompliziert mit kleinen Kindern umsetzen lässt. Also entschied ich mich am Ende für die einfachste Variante: Das Kleinschneiden und Arrangieren von farblich passenden Früchten.

Getreu dem Motto: Keep it simple!

Ich fand die Idee schön für unsere beiden, da sie gleich mehrere Dinge beinhaltet:

  • das Besprechen der benötigten Früchte zur Abdeckung der Regenbogenfarben
  • das Erlebnis des gezielten Einkaufs auf dem Markt, inklusive Aussuchen und selber bezahlen der Früchte
  • das aktive Mitmachen, sensorisches Erfahren und Üben alltäglicher Fertigkeiten durch waschen, schneiden und arrangieren der Früchte
  • und zu guter Letzt das Erfolgserlebnis und Genießen des selbst zubereiteten Essens
Die Vorbereitung: Früchte festlegen und einkaufen

Um den Regenbogen zu machen, benötigt man Früchte in den entsprechenden Farben.

Da kann man je nach Saison und den jeweiligen Vorlieben entscheiden. Mit den Minis habe ich zunächst die Früchteauswahl besprochen und dann entsprechend ihrer Vorlieben mit ihnen festgelegt, welche Früchte wir auf dem Markt für unseren Früchte-Regenbogen kaufen würden.

Wir haben uns für folgende Früchte entschieden:

  • Rot: Erdbeeren und Himbeeren (Alternativen: Wassermelonen, Kirschen)
  • Orange: Honigmelone (Alternativen: Orangen, Mandarinen, Mangos)
  • Gelb: Bananen (Alternativ: Ananas)
  • Grün: Kiwi (Alternativ: grüne Weintrauben)
  • Blau/Lila: Blaubeeren (Alternativen: Brombeeren, dunkle Weintrauben)
Der Marktbesuch, das Aussuchen der Früchte und selber bezahlen, hat Michel und Madita großen Spaß gemacht! Wir gehen regelmäßig auf dem Markt einkaufen und es ist besonders für die Kinder immer wieder ein spannendes Ereignis.

Nach dem Marktbesuch machten sich die Kinder daran, die eingekauften Obstsorten für den Regenbogen zu waschen.

Dann ging es ans Schnippeln. Hier gucke ich immer, dass ich die Umgebung für die beiden möglichst gut vorbereite. Ihr kleiner Arbeitstisch muss frei geräumt sein und häufig lege ich die benötigten Utensilien wie Bretter und Messer (hier gibt’s schon einen Beitrag über unsere Messer) schon bereit. Jetzt, wo die beiden älter sind, begleite ich sie immer öfter fragend bei der Vorbereitung und überlasse ihnen auch diesen Part. Ganz selbstverständlich holen sie dann Bretter zum Schneiden, Schalen zum Befüllen und passende Werkzeuge aus ihrem kleinen Küchenregal und ihren offenen Schubladen heraus.
Nach dem Schneiden der Früchte ( und viel Genasche zwischendurch 😉 ) kamen am Ende 6 kleine Schälchen gefüllt mit Früchten heraus.
Nun ging es an das Arrangieren unseres Regenbogens. Die Minis legten dabei das Obst in den Farben von rot nach lila auf einem Tablett aus.
Das Arrangieren klappte mit Madita schon super. Michel war mit seinen Naschatttacken etwas weniger effektiv bei der Sache 😉 Wie gut, dass wir eine große Menge an Früchten gekauft und vorbereitet hatten! 🙂

Am Ende entstand ein wunderschöner Regenbogen:

Wie stolz die Minis waren auf ihren selbstgemachten Regenbogen! 🙂
Eine lange Lebenszeit hatte unser schöner Regenbogen dann aber wahrlich nicht! Als Nachtisch nach dem Essen war er in Windeseile und mit großer Begeisterung aufgegessen.

Selbstgemacht schmeckt eben einfach am besten! 🙂

Den Kindern hat die Zubereitung des Regenbogens so viel Spaß gemacht, dass wir ihn seit damals noch öfter gemacht haben. Dabei kann man auch sehr schön nach Saison das Obst einkaufen und ihn dadurch immer wieder etwas abwandeln. Ich finde er eignet sich auch wunderbar als schöner Snack an Sommertagen, wenn man Besuch hat oder für einen Kindergeburtstag.

Alles Liebe,

eure Lena

Hier geht’s zum ersten Beitrag unserer kleinen Regenbogen-Reihe: