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Unsere Entwicklung im Umgang mit Messern

Letzte Woche zeigte ich bei Instagram ein Bild und einige kurze Video-Sequenzen, in denen zu sehen war, wie die Minis mir beim Mittag kochen halfen. Wir kochten eine Gemüsepfanne und die beiden bereiteten das Gemüse dafür vor. Dazu gehörte das Waschen, Putzen, Schälen und auch das Schneiden des Gemüses. Gerade zum Thema Messer und kleine Kinder bekam ich daraufhin viele Fragen und Nachrichten. Wie wir bei uns zu Hause mit Messern beim Kochen umgehen und welche Messer unsere Kinder benutzen, möchte ich euch daher heute hier einmal zeigen.

Kinder von Anfang an aktiv in das Geschehen in der Küche mit einbinden

Unsere Kinder helfen sehr gerne in der Küche und ich versuche immer Möglichkeiten zu finden, sie in die anfallenden Arbeiten mit einzubeziehen. Dazu gehört dann auch das Schneiden mit Messern. Schließlich sehen sie, wie wir täglich mit Messern Brot schmieren, schneiden, Obst und Gemüse zubereiten.

Messer angepasst an das Alter und die Fertigkeiten

Angefangen haben wir mit ganz stumpfen Messern und uns dann langsam auch an das Schneiden mit scharfen Messern herangetastet.

Im Laufe der Zeit hat sich so bei uns eine richtige kleine Sammlung an verschiedenen Messern der Minis ergeben, an der man ihre Entwicklung im Umgang mit ihnen ganz gut sehen kann.

Mit ganz exakten Altersangaben, wann wir schon welche Messer benutzt haben, halte ich mich hier ganz bewusst zurück. Jedes Kind ist anders, jedes Kind hat sein eigenes Tempo im Erlernen von Dingen.

Kann das eine Kind schon mit 4 Jahren sicher mit einem recht scharfen Messer umgehen, so ist ein anderes vielleicht noch nicht so sicher und übt seine Fertigkeiten noch mit einem stumpfen Messer.

Nach wie vor sind alle unsere Kindermesser im Einsatz. Je nachdem was geschnitten wird, wählen wir eben auch das passende Messer aus.

Worauf wir grundsätzlich beim Umgang mit Messern achten:
  • unsere Kinder sind IMMER unter unserer Aufsicht beim Schneiden mit Messern
  • von Anfang an haben wir ihnen beigebracht, dass Messer nicht in den Mund gehören und abgeleckt werden dürfen
  • auch wird mit Messern nicht wild in der Gegend herumgefuchtelt, es sind keine Spielzeuge, sondern Arbeitsutensilien mit denen respektvoll, ruhig und konzentriert gearbeitet wird

Zu unseren stumpfen Kindermessern haben die beiden (aktuell 2,5 und 5 Jahre) mittlerweile jederzeit Zugriff. Die Brotmesser befinden sich in unserer gemeinsamen offenen Schublade und Michels Schneidemesser sind in der eigenen Schublade der Minis. Sie wissen, dass wir diese nur zum gemeinsamen Kochen oder Snack zubereiten benutzen. Die scharfen Messer hingegen befinden sich in einer Schublade mit unseren anderen scharfen Messern, die eine Kindersicherung hat und auf die die beiden also keinen freien Zugriff haben.

Unsere Kindermesser

Unsere aktuelle Kindermesser-Sammlung umfasst folgende Messer:

  1. stumpfes Kindermesser* vom Möbelschweden
  2. Kindermesser mit minimal gezahnter Klinge von WMF
  3. Messerset von Kuhn Rikon* (davon ein Messer gerade Klinge und ein Messer gezackte Klinge)
  4. altes Küchenmesser mit mittelscharfer Klinge
  5. Ikea-Kindermesser* mit sehr scharfer Klinge

Angefangen mit Messern zu schneiden haben unsere Kinder als sie etwa 1 Jahr alt waren. Zum Snack vorbereiten bot ich ihnen auf einem Brett zum Beispiel ein leicht zu schneidendes Obst wie die Banane an. Zuerst übten sie das Schneiden mit dem ganz stumpfen Kindermesser von Ikea (Nr.1). Danach bot ich ihnen das Kindermesser von WMF an (Nr.2). Dieses ist nochmal etwas schwerer vom Gewicht her, liegt anders in der Hand und die Klinge ist leicht gezahnt. Hiermit konnten sie sich gut an die Vor-und Rückwärtsbewegung beim Schneiden herantasten. Die Klinge ist etwas schärfer, man kann sich mit ihr, wenn überhaupt, oberflächliche Ratscher zufügen, aber keine tiefen Schnittverletzungen.

Als nächstes kam das Kindermesser-Set von Kuhn Rikon (Nr.3), das wir bei Madita noch nicht hatten und das nun Michels eigenes Messer-Set ist. Die glatte Klinge ist leicht scharf und mit der gezackten lässt sich die Sägebewegung beim Schneiden gut üben.

Madita schneidet mit ihren ganz frischen 5 Jahren meist entweder mit dem alten Küchenmesser (Nr.4) oder dem scharfen Ikea Kindermesser (Nr.5), je nachdem was geschnitten wird. Den gelben Fingerschutz* von Opinel haben wir vor kurzem noch separat dazugekauft.

Waren die Kinder recht sicher im Umgang mit ihren Messern beim Schneiden von weichem Obst oder anderen weichen Lebensmitteln wie z.B. Feta, bot ich ihnen auch Härteres zum Schneiden an. Hierbei wiederum nahm ich beispielsweise die eher weichen Gemüsesorten wie Zucchini, Aubergine oder Champignons.

Das Gemüse gab ich ihnen aber nicht als Ganzes (Abrutschgefahr und damit auch Verletzungsgefahr!), sondern überwiegend als vorbereitete Sticks.

Auch heute noch bereite ich das Gemüse meist grob vor. Die Zucchini schneide ich in grobe Streifen, ebenso Auberginen und die Champignons halbiere ich häufig noch für Michel.

Madita schneidet mittlerweile sehr sicher mit dem scharfen Ikea Kindermesser.

Die vorbereitete Umgebung

Wenn Kinder den Umgang mit Messern lernen, kann es auch mal zu kleineren Verletzungen kommen. Auch wir hatten schon einen kleinen Schneide-Unfall, der uns noch einmal mehr für den Umgang mit Messern sensibilisiert hat.

Damit das gemeinsame Kocherlebnis für uns ALLE schön ist, achte ich daher auf den passenden Rahmen:

  • ich bereite unsere Arbeitsflächen vor, räume auf, damit wir alle Oberflächen sofort nutzen können und nicht während des Kochens aufräumen müssen
  • alle Kochutensilien, die wir für das Kochen benötigen werden, legen wir bereit. Mittlerweile machen wir dies gemeinsam. Zusammen überlegen wir, welche Utensilien wir benötigen und die Kinder holen sie heraus. Als die Kinder kleiner waren, habe ich diesen Schritt durchgeführt
  • durch das gemeinsame Vorbereiten sind die Kinder auch schon sehr schön fokussiert und freuen sich auf das Kochen. Es entsteht eine ruhige Arbeitsatmosphäre in der alle konzentriert arbeiten können
  • Jeder bekommt dann seine Aufgabe und kann loslegen
Zum gemeinsamen Kochen braucht es Zeit

Der für mich wichtigste Faktor beim Kochen mit Kindern ist: Zeit

Das Kochen mit Kindern dauert meist länger, als wenn man es als Erwachsener alleine tut. Damit hinterher nicht alles in Stress und Unruhe endet, was wiederum die Unfallgefahr beim Umgang mit Messern erhöht, plane ich für das gemeinsame Kochen reichlich Zeit ein. Das klappt natürlich nicht immer und auch bei uns geht es mal etwas chaotisch zu 😉

Habe ich aber reichlich Zeit eingeplant, läuft das gemeinsame Kochen mittlerweile richtig rund und macht uns allen Spaß! 🙂

Ich hoffe dieser Beitrag hat euch einen kleinen Einblick in unsere Entwicklung im Umgang mit Kindermessern gegeben. Wie handhabt ihr das denn bei euch zu Hause?  Lasst es mich doch gerne in einem Kommentar unter diesem Beitrag wissen!

Alles Liebe,

eure Lena

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