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Wir sagen Tschüss Winter!

Der Frühling steht kurz bevor und wir freuen uns hier wirklich alle sehr auf mehr Sonnenschein, warme Temperaturen, blühende Blumen und viel draußen Spielen!

Natürlich gehen wir auch im Winter nach draußen, aber insgesamt sind wir doch mehr drinnen als in den anderen Jahreszeiten. Allein schon, weil wir in den vergangenen Wochen leider wirklich nochmal sehr häufig krank waren…

In der Zeit haben die Minis dann auch noch einmal sehr viel mit den Naturmaterialien in ihrer Naturecke im Wohnzimmer gespielt, die ich euch heute noch zeigen möchte. Die Ecke hatte ich ihnen Ende letzten Jahres fertiggemacht. Ich liebe es solche kleinen Bereiche und Spieleinladungen für die beiden zu gestalten. Wer mir auf Instagram folgt, weiß das ja schon 😉

In unsere kleine Naturecke hatte ich mich aber wirklich schwer verliebt! 🙂

In leeren Obstkisten hatte ich ihnen die Naturmaterialien wie in einem kleinen Laden ausgestelltt. Fast alles davon haben wir selbst gesammelt. Die Steine im Ostsee-Urlaub, die Kastanien bei Spaziergängen und die Fichtenzapfen und Äste im Sauerland-Urlaub.

Warum die Fichtenzapfen bunt sind und was wir sonst noch damit schönes gemacht haben, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.

Die kleinen Zierkürbisse hatte ich gekauft und das Baumhaus* der Minis ebenso. Ich habe es gebraucht und so etwas günstiger gekauft. Das Baumhaus steht auch häufig auf unserem Jahreszeitentisch für den es perfekt geeignet ist. Dann dekorieren wir es der Jahreszeit entsprechend. Es ist für mich eines der schönsten Spielzeuge das die Kinder haben 🙂

Warum ich Naturmaterialien wie selbst gesammelte Steinen, Kastanien und Stöcker für Kinder schön und wichtig finde:

  • weil Naturmaterialien so viele Sinne ansprechen. Das Holz ist warm, die Zapfen können auch mal piksen, die Steine sind kalt und schwer
  • Es lassen sich auch verschiedene Laute mit ihnen erzeugen, wenn man sie aneinander schlägt und richtige Rhythmen erzeugen, dabei klingt Holz an Holz auch noch einmal ganz anders als Stein an Stein!
  • sie laden zu freiem, fantasievollem Spielen ein. Alle erdenklichen Bauwerke und kleine Welten kann man mit ihnen bauen und so viele Geschichten lassen sich dann dazu erfinden
  • dadurch, dass wir die Naturmaterialien selbst gesammelt haben, haben viele Teile davon auch ihre eigene Geschichte. Auch so laden sie immer wieder zum Erzählen ein
  • sie enthalten keine Schadstoffe
  • sie sind, wenn man sie selber sammelt, unschlagbar günstige Spielzeuge
  • und wenn man mal beobachtet, wie schön die Kinder damit spielen, frage ich mich manchmal, ob sie ihre anderen Spielsachen eigentlich überhaupt brauchen
  • und zu guter Letzt finde ich sie einfach ästhetisch wunderschön und ich bin immer bemüht eine ansprechende, schöne Umgebung für uns zu Hause zu schaffen

Zu Weihnachten musste unsere Naturecke allerdings erst einmal für den Weihnachtsbaum Platz machen. Zu dem Zeitpunkt hatten die Minis scheinbar eh kein großes Interesse mehr an dem Bereich, da sie ihn nur noch wenig bespielten. Naja, das dachte ich zumindest… Ich räumte den Bereich also leer und rechnete nicht mit der Reaktion der Kinder. Unter großem Protest verlangten sie nach ihren Naturmaterialien. Wie hatte ich mich also getäuscht! Ich quetschte die Körbe und Äste an die Seite neben der Heizung, wo noch ein bisschen Platz war, irgendwie echt ungemütlich, aber das schien die beiden Null zu stören. Was war ich überrascht wie selbstverständlich es für sie war, dass sie die Materialien jederzeit bespielen konnten und auch wollten!

Nach Weihnachten war dann wieder mehr Platz in ihrem kleinen Spielbereich im Wohnzimmer. Ich stellte ihnen ihre Naturspielecke also wieder zusammen, nur ein wenig anders als vorher. Die gleichen Dinge neu aufzustellen, an anderen Orten oder in anderen Konstellationen wirkt immer wieder neu einladend auf die beiden 🙂

Das Aststück ist aus unserem Sauerland-Urlaub.

Übrigens fast immer auch hier zu finden sind die Lupen der Kinder und ihr kleines Handmikroskop*.

Mit den Schleichtieren bauen sie sich gerne kleine Waldszenen auf und erzählen sich dazu Geschichten.

Auf Instagram wurde ich auch gefragt, ob die Sachen mal in der ganzen Wohnung verteilt werden. Ja, auch das kommt vor, allerdings immer weniger, da die Kinder älter sind und diesen Bereich als Montessori-Teppich kennen. Hier hatte ich ihnen von ganz klein auf gezeigt, dass die Materialien, die dort stehen, auch dort bleiben sollen. Natürlich nehmen sie einzelne Stöcker oder Kastanien im Transporter mal mit in die anderen Zimmer. Das stört mich aber nicht, abends räumen wir dann gemeinsam auf und das wars. Als die Kinder noch sehr klein waren, habe ich so etwas allerdings nicht angeboten. Vor allem wegen der Verschluckungsgefahr! Und bei Kindern, die noch dazu neigen sich alles in den Mund zu stecken, würde ich auch erst mal größere Materialien ausstellen.

Die Holz-Eiskristalle hatte ich natürlich auch gekauft. Damit kann man schöne Muster legen.

Irgendwann hatte sich auch ein kleines Brett mit Hammer, Nagel und eine keine Kindersäge zu dem Naturspielbereich dazugesellt. Besonders Michel liebt das arbeiten mit Hammer und Nagel. Mein Mann und ich freuen uns schon darauf ihm irgendwann, wenn er noch ein bisschen älter ist, eine eigene kleine Werkbank einzurichten! 🙂

Alles Liebe,

eure Lena

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