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Die Vorbereitete Umgebung- Der Kleiderschrank

Der Kleiderschrank der Kinder ist bei uns zu Hause fester Bestandteil unserer Montessori-inspirierten vorbereiteten Umgebung. Seit Michel 1 Jahr alt ist hat er seinen eigenen Kleiderschrank in seinem Zimmer.

Worauf ich bei der Schrank-Auswahl geachtet habe:

  • klein soll er sein, der Größe des Kindes angepasst
  • leicht zu öffnen und zu schließen, so dass Michel das ganz allein machen kann
  • Innen übersichtlich und ordentlich eingerichtet
  • alle Kleidungsstücke gut zu sehen und in erreichbarer Höhe
  • praktisch zu bedienen, einfaches Herausziehen von Kleidungsboxen
  • optisch schön, schlicht und minimalistisch

Im Sinne Montessoris habe ich hier darauf geachtet, dass der Kleiderschrank der Größe und den Fähigkeiten von Michel entspricht. Der Schrank ist klein, Michel kann ihn allein öffnen und er ist innen so eingerichtet, dass auch er mit seinen 2 Jahren alle seine Kleidungsstücke sehen und sie selbständig erreichen kann.

Sein Schrank ist aus der Stuva-Reihe vom Möbelschweden. Ich hatte mir auch viele andere Schränke und DIY-Lösungen für Montessori-inspirierte Kinderzimmer angesehen und eine ganze Weile über die passende Auswahl für uns nachgedacht. Immer öfter sieht man auch offene Kleiderschränke. Hübsch anzusehen sind diese auf jeden Fall, mir persönlich jedoch zu unruhig. Ich bevorzuge einen geschlossenen Schrank in dem die Kleidung auch vor Licht und Staub geschützt ist. Aber das ist einfach Geschmacksache. Letztendlich habe ich mich dann für die Stuva-Reihe hier entschieden. Er hat genau die passende Größe für kleine Kinder, ist minimalistisch vom Design her und preislich auch erschwinglich. Auch lässt er sich wunderbar individuell von innen gestalten.

„Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tuh es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. „ Maria Montessori

In diesem Sinne Maria Montessoris haben wir die Innengestaltung des Schranks auf Michels Größe zugeschnitten. Damit wir ihm zeigen können, wo sich was befindet, aber er es auch ganz allein machen kann, sofern er es möchte.

Die Kleiderstange haben wir so weit unten befestigt, dass Michel mühelos alle seine Kleidungsstücke erreichen kann. An der Stange hängen seine Oberteile, darunter befinden sich vier Schubkästen mit den restlichen Dingen, die man einfach nach vorne zieht, um das gesuchte Kleidungsstück herauszuholen. Auch die Schubkästen sind vom Möbelschweden aus der Kinderabteilung.

Auf der Kleiderstange hängen von links nach rechts: T-Shirts, Langarmshirts und Pullover.

Wäsche aufrecht stellen statt legen schafft Übersicht

Seit ich die KonMari-Methode kenne lege ich unsere Wäsche nicht mehr in Stapeln übereinander, sondern stelle sie nebeneinander auf. So kann man supergut alles sehen und Michel kann sich das Kleidungsstück seiner Wahl einfach herausziehen.

Im linken oberen Schubkasten befinden sich Michels Bodys (Langarmbodys links, Kurzarmbodys rechts) und davor ein Kasten mit den bequemen Sachen für zu Hause, die er aktuell trägt. Draußen trägt er oft Jeans, aber das finde ich persönlich für Drinnen zu unbequem, da finde ich Leggings und Jogginghosen praktischer.

Im rechten oberen Schubkasten befinden sich in einem der Kästen Michels Schlafanzüge, in einem extra Kasten sein Schlafanzug, den er aktuell trägt und in dem dritten Kasten seine Socken.

Im linken unteren Schubkasten sind Michels Hosen, kurz und lang. Im rechten unteren Schubkasten seine Leggings, Strumpfhosen und bequemen Jogginghosen für zu Hause.

Die Wäsche selbst lege ich zusammen, wenn er Lust hat, kann er mich auch gerne begleiten, so wie es Madita häufig macht, die ihre Wäsche schon oft selbständig aufhängt und zusammenlegt, aber Michel hat bis jetzt noch kein großes Interesse daran.

Weniger ist mehr

Was ihr da auf den Fotos seht, sind alle Kleidungsstücke die Michel hat, jahreszeitenübergreifend.  Seine Jacken befinden sich an der Garderobe. Die Sommerhosen sortiere ich natürlich ab Herbst aus, die lagere ich dann in einer Extrabox im Flur zwischen, aus der ich dann die dickeren Hosen und Leggings für die kalte Jahreszeit heraushole. Aber von den Oberteilen bleibt es das ganze Jahr so wie auf dem Foto.

Ich habe seine Sachen auch massiv aussortiert und es sind in seinem Schrank immer ausschließlich Kleidungsstücke, die ihm aktuell passen. Es könnte sicher noch weniger Kleidung sein, aber für uns ist es aktuell genau die richtige Menge. Schlafanzüge trägt er häufig nur ein Mal, da sie dann dreckig und vollgekleckert sind (wir frühstücken gern gemütlich vor dem Anziehen und Lätzchen werden schon lange abgelehnt). Auch Hosen sind spätestens nach dem zweiten Einsatz schmutzig. Und so findet noch ein reger Wechsel statt und ich finde es entspannter lieber etwas mehr, als zu wenig Wechselwäsche zu haben und nicht direkt jeden zweiten Tag waschen zu müssen. Meist mache ich pro Kind eine Waschmaschine pro Woche.

Oben im Schrank haben wir noch einen herausziehbarer Drahtkorb eingebaut. Diesen kann Michel nicht erreichen. Hier sind seine Wickelsachen und Wechsel-Schlafsäcke.

Und neben dem Kleiderschrank steht auch gleich Michels eigener Wäschekorb, der so eine kleine Einheit mit seinem Schrank bildet. Nach dem Ausziehen kann er hier direkt seine Schmutzwäsche hineinwerfen.

Ganz oben auf dem Schrank steht eine kleine weiße offene Kiste, in der das Babyphone oder andere Kleinigkeiten liegen, an die Michel nicht herankommen soll (z.B. aktuelle Medikamente im Krankheitsfall etc. ).

In dem kleinen Häuschen, das ich bei H&M gekauft habe, sammel ich kleine Erinnerungen von und für Michel.

Der niedliche kleine Stern ist ein Nachtlicht.

Macht er denn schon alles alleine?

Nein! Muss er auch gar nicht! Bei uns gibt es dahingehend keine Muss, sondern nur ein KANN, wenn er Lust hat und Interesse da ist.

Ich finde es wichtig, dass unsere Kinder einen Bezug zu ihrer Kleidung haben und habe sie beide auch schon sehr früh in den Ankleideprozess mit einbezogen. Als sie ganz klein waren habe ich ihnen immer schon während dem Anziehen erklärt, was ich da genau mache, warum und welches Kleidungsstück als nächstes dran ist.

Aktuell ist es ihm noch nicht so wichtig, was er anzieht. Und auch das Anziehen selbst lässt er noch gerne von mir machen. Aber so langsam entwickelt auch er Vorlieben für bestimmte Kleidungsstücke und ich höre auch immer öfter das mir bereits von Madita so bekannte „Alleine machen!“

Dann finde ich es wundervoll zu beobachten, mit welcher Selbstverständlichkeit er zu seinem eigenen Kleiderschrank marschiert und sich das Stück seiner Wahl „Alleine!!“ herausholt und es eben auch kann, da ihm der Kleiderschrank genau diese Möglichkeit bietet!

So sieht er also aktuell aus, Michels Montessori-inspirierter Kleiderschrank. Wie sehen denn die Kleiderschränke eurer Kinder zu Hause aus? Über Kommentare und Bilder würde ich mich freuen! 🙂

Alles Liebe,

eure Lena

 

Hier habe ich noch mehr Artikel über Michels Kinderzimmer geschrieben:

Michels Kinderzimmer mit 24 Monaten

Michels Spielzeugregal mit 24 Monaten

 

*Die in diesem Beitrag gezeigten Produkte wurden von unserem eigenen Geld für unseren persönlichen Gebrauch gekauft- kein Sponsoring oder bezahlte Werbung. 

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