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Ein eigenes Zimmer für Michel

Eigentlich hatte Michel zuerst gar kein eigenes Zimmer. Als wir in unsere jetzige Wohnung einzogen, gab es nur ein Kinderzimmer und das fanden wir ausreichend groß für 2 Kinder. Er hätte auch gar kein eigenes benötigt, da er sich sowieso immer bei uns aufhielt und im Familienbett schlief.

Durch einen Wasserschaden, verursacht durch eine Baustelle im Nachbarhaus, herrschte in unserer Wohnung fast 1 Jahr lang Ausnahmezustand und Dauerbaustelle. Im Zuge dessen ließen wir in unser großes Wohnzimmer eine Zwischenwand einziehen. Das dadurch entstandene zweite Zimmer ist heute Michels Kinderzimmer. Es ist genauso groß wie Maditas Zimmer. Mittlerweile findet er es auch sehr schön ein eigenes Zimmer zu haben in das er sich auch gerne zurückzieht, wenn ihm danach ist.

Einrichtungshilfen und Ispirationen:

Montessori, Funktionalität, Minimalismus, Naturmaterialien

Wie Maditas Zimmer auch, sollte Michels Zimmer ganz auf ihn, seine Bedürfnisse und Fähigkeiten zugeschnitten sein. Da sich seine Fähigkeiten entwickeln, entwickelt sich auch sein Zimmer stetig mit ihm mit und so verändere ich die Einrichtung regelmäßig und passe sie ihm an.

Von Maria Montessori inspiriert habe ich versucht, das Zimmer durch seine Augen, aus seiner Perspektive zu sehen. Montessori legt besonderen Wert darauf die Umgebung dem Kind anzupassen. Viel zu oft sehen wir Erwachsene alles aus unserer Perspektive ohne einmal auf Augenhöhe mit unseren Kindern zu gehen und ihre Wahrnehmung zu berücksichtigen. Michels Zimmereinrichtung sollte daher altersgerecht, möglichst alles erreichbar und zugleich einladend sein. Mir war es auch wichtig, dass es ordentlich ist. Alles hat einen festen Platz und lässt sich leicht und schnell aufräumen. Mit zwei kleinen Kindern gleichzeitig konnte und wollte ich nicht stundenlang damit verbringen aufzuräumen.

Das Farbspektrum umfasst eher neutrale schwarz, weiß und Grautöne mit roten Akzenten.

Das Material ist überwiegend Naturholz, weiß lackiertes Holz und bei den Textilien Baumwolle und Schurwolle.

Die meisten Möbel sind vom Möbelschweden. Ich liebe die kleinen Kindermöbel dort. Sie sind minimalistisch im Design, erschwinglich und vor allem funktional. Für mich muss ein Kinderzimmer nicht nur schön sein, sondern eben auch praktisch!

Das Zimmer lässt sich in 4 Bereiche teilen.

 

Anziehen

Wenn man sein Zimmer betritt, befindet sich sein Kleiderschrank gleich auf der rechten Seite. Er ist vom Möbelschweden aus der Stuva-Reihe. Hier habe ich den Inhalt näher beschrieben. Er bildet eine Einheit mit dem Wäschekorb* von 3sprouts, so dass Michel nach dem Ausziehen selbständig seine benutzte Wäsche hineinwerfen kann. In der Maustasche* , die ebenfalls von 3sprouts ist, sind meist kleinere Spielsachen.Oft packt er auch einfach etwas hinein und läuft damit umher. Beide finde ich sehr praktisch und vom Design her einfach supersüß 🙂

Ruhezone: Schlafen und Lesen

In der rechten Zimmerecke befindet sich sein Bett. Das hat er von Madita geerbt. Ich mochte es besonders, weil es so minimalistisch und aus unbehandeltem Holz ist. Den eigentlichen Seitenfallschutz fand ich zu Beginn noch zu kurz. Michel bewegte sich noch so viel im Schlaf und ich befürchtete er könnte aus dem Bett fallen und so habe ich stattdessen ein Bettschutzgitter* angebracht, das wir auch schon auf Reisen mitgenommen haben, da es sich so schön platzsparend zusammenklappen lässt.

Da beides Massivholz ist, finde ich es auch optisch ganz passend. Ich denke, jetzt wo er größer ist, können wir auch bald die ursprüngliche Randbefestigung anbringen oder ganz darauf verzichten.

 

Schlafen

Da Michel aktuell noch im Schlafsack schläft, hat er in seinem Bett noch keine Bettdecke liegen. Seine Matratze habe ich mit einem Bettbezug bezogen. Die einzigen Dinge, die hier immer liegen, sind seine zwei Kuschelkissen, sein Schmusewaschbär und sein Nachtlicht. Abends begleite ich ihn in den Schlaf. Er schläft dann immer auf der Wolke ein und ich „darf“ es mir auf dem Fuchs gemütlich machen 😉 Seinen Waschbären hat er von uns,  genauso wie Madita ihren Hasen, zur Geburt bekommen. Er ist nicht nur kuschelig weich, sondern auch eine Spieluhr und spielt die Melodie von “Brahms Wiegenlied“. Der Marienkäfer* ist Michels Nachtlicht. Per Knopfdruck projiziert er einen Sternenhimmel an die Decke. Und der ist wirklich an der ganzen Decke und einfach schön anzusehen! Madita hat davon die Schildkröte und da sie uns so gut gefallen hat, bekam Michel dann den Marienkäfer.

Die kleine Wolke an der Wand ist seine Leselampe vom Möbelschweden. Er liebt es sie abends an und aus zu machen und er besteht darauf, dass auch nur er sie ausmacht, ALLEINE!

Damit es ein bisschen gemütlicher ist, habe ich an seinem Kopfende aus Washi-Tape* ein Haus nachgeklebt. Die “Fenster“ bestehen aus Nachtszenen von Tieren des Waldes. Sie sind aus einem samtigen, velourartigen Material und dadurch auch haptisch superspannend. Die Bilder stammen aus diesem Kreativ Set* hier. Michel ist abends immer wieder fasziniert von den Tieren und wir sprechen häufig vor dem Einschlafen über sie.

Über seinem Bett habe ich 6 Fallschirmspringer* aus einem Bastelset aufgehängt. Sie tanzen im Wind oder wenn man sie anpustet. Ich fand sie so niedlich und hatte sie ursprünglich auch in Maditas Zimmer hängen, dort aber die Mädchen-Mannschaft. Sie geben dem Bett nochmal etwas mehr eigenen Raum.

 

Lese- und Hörspielbereich

Neben Michels Bett liegt sein Spieleteppich* an dessen Ende seine Bücherbank und sein CD-Player* stehen. Hier sitzt er unglaublich gerne beim Hörspiel hören und sieht sich dabei seine aktuellen Bücher an. Immer häufiger spielt er auch mit seinen Autos auf dem Teppich und fährt die Straßen entlang bis zur nächsten Baustelle.

Spielen

Auf der linken Zimmerseite war es mir wichtig, möglichst keine Möbel hinzustellen, so dass reichlich Platz zum Spielen und Toben bleibt. An der Außenwand stehen zwei Regale der Trofast-Reihe vom Möbelschweden, in denen sich Michels Spielsachen, nach Kategorien sortiert, befinden. Den Inhalt, den ich regelmäßig rotiere, habe ich hier schon mal gezeigt.
Auf dem Teppich, der aus reiner Schurwolle ist, stehen seine drei Lieblingsspielzeuge. Es sind ein Bagger*, Kipplastwagen* und Kompaktlader*  Da sie recht groß sind, stehen sie immer auf dem Boden, damit Michel jederzeit damit spielen kann und sie nicht von irgendwo herunterheben muss. Das ist auch ein Einfluss der Montessori-Pädagogik. Es ist nicht nur praktisch, wenn das Kind ganz allein an seine Spielsachen heran kommt, sondern gibt ihm auch schon sehr früh eine Freiheit, die die allermeisten Kinder lieben. Maria Montessori war der Meinung, nicht die Kinder müßten sich ihrer, oft auf Erwachsene ausgerichteten Umgebung, anpassen, sondern die Umgebung muss nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder gestaltet sein.

Was ich hier allerdings nicht nach Montessori gestaltet habe, sind die beiden Spielregale. Montessori arbeitet viel mit Körben und offenen Regalen. Ich habe mich hier für den Minimalismus entschieden. Michel hat nur recht wenige Spielsachen hier, alle haben einen festen Platz und sind in den Regalen nach Kategorien organisiert. So fällt das Aufräumen superkurz aus und es sieht immer ordentlich aus.

Auf der Fensterbank steht Michels eigene Zimmerpflanze, die er begeistert hegt und pflegt. Hier stehen auch der wunderschöne Regenbogen* und das kleine Wasserelement* der Firma Grimms. Außerdem stehen hier, genauso wie in allen Zimmern unserer Wohnung, ein kleiner Mülleimer und eine Packung Taschentücher. Zwar mögen letztere beide nicht unbedingt als schön gelten, aber dafür extrem praktisch! 🙂
An der Wand hängen drei Poster mit Fotos von Tieren, die ich ganz einfach mit Washi-Tape* angebracht und gerahmt habe. Michel betrachtet eigentlich täglich die Tiere und fragt mich nach ihren Namen. Er entdeckt immer wieder neue Tiere für sich und ist stolz, wenn er mir auf eine gezielte Frage hin die richtigen Tiernamen oder passenden Tiere sagen und zeigen kann.

 

Klettern, Rutschen, Toben

Die rote Rutsche ist von Ikea, aber leider nicht mehr im Programm. Wir haben sie gebraucht gekauft. Sie ist das absolute Highlight bei allen Besucherkindern und Michel rutscht täglich darauf oder lässt Bälle herunterrollen und kleine Autos hinuntersausen. Ich finde sie hat die ideale Größe für Kleinkinder. Darunter ist Platz zum Verstecken oder oft parken dort auch die Auto Rutscher* der Kinder, wenn sie damit mal nicht durch die Wohnung düsen. Wer die Rutsche von Italtrike noch nicht kennen sollte, dem kann ich sie wärmstens empfehlen. Sie sind superleise beim Herumfahren und extrem wendig. Unsere Kinder lieben diese Rutscher so sehr, dass wir zuerst nur einen hatten und dann aber doch auf 2 aufgestockt haben, damit sie beide gleichzeitig herumfahren können.
In der Ecke linksseitig hinter der Tür ist die Kletter- und Hüpfecke. Hier befinden sich eine Kletterwand, eine Hüpfmatratze, Tunnel und Spielzelt und eine Gymnastikmatte vom Möbelschweden, sowie Schaumstoffbausteine. Die Schaumstoffsteine werden zum Bauen und Balancieren genutzt. Wir haben sie, wie die Hüpfmatratze und die Kletterwand auch, gebraucht erworben. Ich finde es sehr wichtig, dass die Kinder auch in der Wohnung mal ordentlich herumtoben können. Das löst Spannungen und hat sich bei uns besonders in Krankheitszeiten und Regentagen als Rettung für die Kinder und uns Eltern erwiesen 😉

Alles Liebe,

eure Lena

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