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Ein DIY-Lichttisch für die Minis

Letztes Weihnachten bekamen die Minis einen selbstgebauten Lichttisch. Schon lange war der Lichttisch ein Projekt, das ich unbedingt in die Tat umsetzen wollte. Neu gekauft sind sie leider nicht ganz preiswert. Zum Glück hatte ich einige Anleitungen zum selber machen im Internet gefunden. Und so machten mein Mann und ich uns in der Vorweihnachtszeit daran nun auch einen für unsere Kinder zu bauen.

Was ist ein Lichttisch und was das Besondere an ihm?

Lichttische sind Tische, deren Tischplatte von einer Lichtquelle, meist LED-Leuchten, hell erleuchtet ist. Manche kennen solche Tische aus dem Fotografie-, Kunst- oder Zeichenbereich. Lichttische sind aber auch wunderbare Spieltische für Kinder. Ihre helle Arbeitsfläche wirkt sehr einladend auf Kinder, lenkt ihre Aufmerksamkeit auf die Objekte auf dem Tisch und lädt sie zum forschen und spielen ein. Durch das Licht werden die Sinne in ganz besonderer Art angesprochen und es gibt unglaublich viele Möglichkeiten mit ihm zu spielen und zu lernen.

Die Bauanleitung

Wir hatten noch einen kleinen Ikea-Kindertisch, für den ich passenderweise hier eine Bauanleitung für einen DIY-Hack gefunden hatte. In Cassies Anleitung und der vieler anderer auch, kommen die Dioder-LEDs von Ikea zum Einsatz, die aber scheinbar mittlerweile aus dem Sortiment genommen wurden. Also machte ich mich auf die Suche nach einer passenden Alternative und fand andere LED-Leisten bei Amazon, die wir nun verwendet haben. Unsere Bauweise ist daher auch etwas anders, als die von Cassie.

 

Das Material
Und so geht’s!
  1. Als erstes schraubte ich unseren alten Kindertisch auseinander und maß die Größe der Tischplatte aus (ca.61x45,5cm).
  2. Im Baumarkt ließ ich mir dann eine 61x45,5cm große Plexiglasscheibe zuschneiden. Da die Plexiglasscheibe später die Arbeitsfläche stellt, nahm ich eine stärkere Dicke, damit sie auch ausreichend belastbar ist, wenn die Kinder sich auf die Platte lehnen, oder wir etwas schwereres darauf stellen.
  3. Zu Hause sägten wir die Ecken der Plexiglasscheibe per Hand aus, damit sie, genau wie die alte Tischplatte, auch perfekt zwischen die Tischbeine passt.
  4. Auf die Plexiglasscheibe klebten wir beidseitig die matte Fensterfolie auf.
  5. Die mattierte Plexiglasscheibe setzten wir dann anstelle der alten Tischplatte in den Tischrahmen und schraubten diesen wieder komplett zusammen.
  6. Als nächstes befestigten wir die beiden Licht-Streifen mit Hilfe der Kabelclips an der weißen Seite der alten Tischoberfläche.
  7. Dabei achteten wir darauf, dass die Kabel der beiden Lichtstreifen an derselben Seite beginnen.
  8. Die alte Tischplatte setzten wir nun mit den Lichtstreifen nach oben zeigend wieder von unten in den Tischrahmen ein und tackerten sie an den Rahmen fest.
  9. An der Unterseite des Tisches führten wir die Kabel der Lichtstreifen zusammen und befestigten eine Steckdose an der Platte für die Stecker. Die beiden Lichtschalter der Lichtstreifen befestigten wir möglichst nah an der Tischkante, so können die Minis den Tisch selbständig an und aus machen.
  10. Von oben klebte ich mehrere Lagen Fensterfolie auf die Tischplatte bis mir das Licht diffus genug war.
  11. In einem letzten Schritt klebte ich die Tischplatte oben an den Seiten ab, damit sie wasserdicht ist. Auch unten klebte ich die Tacker ab, damit die Oberfläche der Unterseite glatt ist und die Kinder nichts herausziehen können.
  12. Und das wars auch schon!

 

 

 

 

 
Der fertige Lichttisch!
Das Zusammenbauen des Tisches dauerte circa 1 Stunde und war einfach und unkompliziert. Das Fixieren der Lichtleisten auf der Platte erforderte etwas Geschick, hat aber in Teamarbeit mit meinem Mann prima geklappt 🙂 Mit unseren alternativen Lichtleisten bin ich auch absolut zufrieden! Das Licht strahlt sehr hell und ist komplett gleichmäßig auf der Tischfläche verteilt. Die Gesamtkosten für unseren selbstgebauten Lichttisch lagen bei ca. 85 Euro, den LÄTT Kindertisch nicht mit eingerechnet, da wir den ja eh hatten und einfach nur wieder anders weiterverwendet haben (Upcycling quasi! 😉 ). Das finde ich im Vergleich zu den fertig im Handel erhältlichen Lichttischen, die Preise ab 150 Euro aufwärts haben, schon deutlich günstiger! Früher dachte ich immer es muss im Raum dunkel sein, damit man mit dem Lichttisch gut spielen kann. Das ist aber nicht der Fall. Er lässt sich zu jeder Tageszeit sehr gut bespielen und die Kinder machen ihn selbständig an und aus, wenn sie Lust dazu haben.

Alternativen

Wer keine Lust oder Zeit hat einen Lichttisch selber zu bauen, aber die Idee des Lichtspiels schön findet, kann als Alternative auch mal ein Lichtpad ausprobieren. Diese gibt es im A4-Format* oder auch im größeren A3-Format* recht preisgünstig zu kaufen. Der Vorteil ist, dass man sie nach dem Spielen platzsparend wieder wegpacken kann. Wie stabil sie beim Bespielen mit Bausklötzen oder anderen härteren Gegenständen sind, kann ich allerdings nicht sagen. Ich schätze die große stabile Fläche unseres Lichttisches sehr, da hier beide Kinder wunderbar gleichzeitig spielen können. Oft entstehen richtig schöne leuchtende Bauwerke auf ihm! Und da wir den Tisch auch als Thementisch nutzen nimmt er keinen extra Platz in unserer Wohnung ein. Er hat seinen festen Platz in unserem Wohnzimmer, in dem die Minis einen kleinen Spielbereich haben und wird von den Kindern auf vielfältige Art und Weise bespielt.

Hier baut Madita mit unseren Fensterbausteinen* auf dem Lichttisch und mischt mit den Bauklötzen die Farben.
Hier schauten wir uns auf dem Lichttisch gepresste und laminierte Pusteblumen- und Löwenzahnpflanzenteile aus unserer Pusteblumen-Themenwoche an.
Perfekt für den Lichttisch geeignet sind auch diese Röntgenkarten*, die Karten von Menschen und Tieren enthalten.
Am beliebtesten sind bei uns auf dem Lichttisch aber immer noch unsere Magnatiles*, mit denen man so schöne Bauwerke  bauen kann und die dann einfach herrlich bunt leuchten 🙂

Alles Liebe,

eure Lena

 

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